Rezension zu „Der Junge auf dem Berg (ungek. Hörbuch)

Entsetzlich grausam und bewegend
Da ist zunächst ein kleinerJunge im Paris der 20er/3030er Jagre des letzten Jahrhunderts, sein Vater ist ein Deutscher, die Mutter ist Französin. Sein Name ist Pierrot und er verbringt die Zeit sehr gern mit seinem Hund und einem Jungen aus der Nachbarschaft Von seinem Vater, der Soldat im ersten Weltkrieg war, hört er von Pflichterfüllung und Patriotismus und dass man noch viel mehr hätte tun müssen usw. usf., kurz gesagt, der Vater war total neurotisch. Noch in jungen Jahren verliert Pierrot die Eltern und kommt später in ein Kinderheim nach Orleans. Von dort aus soll er dann allein nach Deutschland fahren, wo er noch eine Tante hat, die von seinen Eltern wetestgehend ignoriert wurde. Tante Beatrix wohnte auf dem Obersalzberg im Berghof, wo sie die Hauswirtschafterin war. Auf der Reise zu ihr begegnet Pierrot zum ersten Mal Nationalsozialisten, grausamen erwachsenen und fiesen jungen.

Schließlich kommt er auf dem Berghof an, wo er rasch erfährt, was er besser nicht tun sollte. Andernfalls könne er viel Ärger bekommen.

Und schließlich lernt er irgendwann den Herrn kennen, der dann nur noch der Führer genannt wird.

Immer mehr gerät er in den Bann des Führers und der Weltanschaung die er vertritt und so entwickelt er sich schließlich auch in einen treuen Anhänger.

Er handelt auch entsprechend und entfernt sich immer mehr von dem lieben kleinen Jungen, der er war. Doch ich will nicht zu viel verraten, das sollte jeder selber lesen.

Die Geschichte ist sehr gut zu hören, blieb für mich immer spannend, weil ich wissen wollte, was aus Peter bzw. Pierrot am Ende wird. Auch wenn es für mich manchmal kaum erträglich war, das alles anzuhören, was absolut nicht am sehr sehr guten Sprecher lag, ich hab es nicht bereut, das Buch gehört zu haben, denn es ist exzellent und erzählt einen Teil der Geschichte Deutschlands. Und dieser Teil darf nie vergessen werden, insbesondere heutzutage nicht. Absolute Hörempfehlung oder eben Lesen!

Advertisements
Standard

Habe derzeit leider eine Leseflaute, die schon viel zu lange anhält, was mich mehr als traurig macht. Deshalb heute wieder nal ein Hörbuch ausprobiert und ich bin schwer begeistert. Hoffe sehr, dass auch die Leselust nun wieder steigt, denn ich hab so viele neue Bücher, denn die Bücherkaufsucht war noch groß. Freue mich ja auch aufs Lesen, hoffentlich gelingt es nun!

Wünsche allen einen schönen Mittwoch, falls dies von jemandem gelesen wird! Moin ihr Leseratten dieser Welt! ☕️📚📖♥️

Standard

Empathie?

Mit Anfang 50 bin ich zu alt für einiges, ok. 
Doch definitiv bin ich zu jung, um in einem Pflegeheim mit über 20, 30 Jahre Älteren, die zT dement sind, wofür diese javauch nichts können, an irgendwelchen Gruppendingens teilzunehmen. 

Möchte nur in Ruhe lesen, in meiner eignen Whg rauchen können und mit Menschen meines Alters oder Jüngeren mal reden (oder fernsehen oder online sein oder zur Musik laut singen), und zwar wann und mit wem ich das will. 

Ist das denn zu viel verlangt? Für einige wohl leider ja, nur weil ich bettlägerig bin. 

Standard

Gerede

Wenn viele miteinander reden, kommt selten Gutes dabei raus. Gerüchte werden Wahrheiten und das völlig ungeprüft. Der, um den es im Gerede ging, kam selber selbstverständlich nicht zu Worte, denn er war ja nicht dabei. Doch nur so ists Urteil schnell gefällt: hängt den Verräter ganz schnell auf, denn der will uns ja nur Böses!
Neudeutsch nennt man das Mobbing, wohl dem, der niemals Opfer war.

Standard

Mein sommerlicher Arbeitsplatz

Ingrid Glomp: Krimis

IMG_1749 (3)Im Sommer wird mein Balkon zu einem weiteren Zimmer.

Hier, in meinem kleinen grünen Paradies, arbeite ich — wenn es nicht zu heiß ist. Allerdings schreibe ich nur selten, meistens lese ich.

Für meine Thriller muss ich bekanntlich viel recherchieren: über fremde Länder, Kampfmethoden und Waffen, bestimmte Arten von Kriminalität sowie Geheimdienste und ihre Methoden oder auch über Tricks, mit denen man Menschen beeinflussen kann.

Bisweilen lese ich auch Material für meinen nächsten Artikel. Schließlich arbeite ich auch als Journalistin. Allerdings lebe ich nicht so abenteuerlich wie Cori Stein, die Heldin meiner Thriller, sondern schreibe über neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Psychologie.

Wie auf den Fotos leicht zu erkennen, kaufe ich keine „fertigen“ Pflanzen in der Gärtnerei oder auf dem Markt. (Oder zumindest tue ich das nur selten. Die orangefarbenen Stiefmütterchen, die mir schon seit vielen Wochen Freude machen, stammen vom Markt.)  Aber die meisten Blumen ziehe ich…

Ursprünglichen Post anzeigen 141 weitere Wörter

Standard